Wenn Lesen beschwerlich wird

  • Mehr als 100.000 Augen- und Kopfbewegungen am Tag üblich
  • High-Tech-Gleitsichtgläser für scharf Sehen im Nah- und Fernbereich
  • Für „Headmover“ und „Eyemover“ geeignet
  • „Gleitsichtbrillen-Beratungswochen“ bei Österreichs Augenoptikermeistern vom 1. bis 31. Dezember

Ab Mitte 40 fängt sie an und sie betrifft fast jeden, die Alterssichtigkeit. Sie entwickelt sich schleichend und ist oft schwer zu akzeptieren, denn Menschen in diesem Alter stehen voll im Leben, sind dynamisch und fit. Sehprobleme stehen da nicht gerade auf der Wunschliste. Wenn das Lesen zunehmend beschwerlich wird, greifen viele zunächst zur einfachen Lesebrille, denn die kann zwischendurch wieder abgenommen werden. Wenn dann allerdings langsam auch Probleme beim Scharfsehen in die Ferne dazu kommen, dann kommt die Gleitsichtbrille ins Spiel.

Lesen mit der Gleitsichtbrille

„Über 100.000 Mal bewegen sich Augen und Kopf an einem einzigen Tag. Diese individuellen Kopf- und Augenbewegungen müssen zusammen mit den Tragebedingungen bei einem Gleitsichtglas optimal berücksichtigt werden“, informiert Peter Gumpelmayer, Bundesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker.

Unterschiedliche Pupillengrößen berücksichtigt

Gleitsichtbrillen werden von Österreichs Augenoptikermeistern exakt den Ansprüchen und Sehgewohnheiten ihrer Träger angepasst. So bestimmen Faktoren wie Augenabstand, Augenbewegungen, gewohnter Leseabstand sowie Kopf- und Brillenform die Größe und Anordnung der einzelnen Sehzonen im Glas. Auch unterschiedliche Pupillengrößen werden bei der Glasberechnung berücksichtigt. Innovatives Glas-Design ermöglicht es, eine präzise Bildqualität zu erzielen. Damit gehören lästige Bildverschiebungen, Schaukel- und Schwimmeffekte der Vergangenheit an. „Die Gleitsichtbrillen der neuen Generation sind extrem verträglich und man gewöhnt sich auch schnell daran, da hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan“, so Gumpelmayer. Von den neuen High-Tech-Brillengläsern profitieren sowohl „Headmover“, das sind Brillenträger, die beim Sehen vor allem den Kopf bewegen, ebenso wie „Eyemover“, die besonders empfindlich auf Bildverschiebungen reagieren. Das Brillenglas vergrößert dabei das auf die Netzhaut projizierte Bild. Dieser Vergrößerungseffekt bewirkt eine geringere Bildverschiebung bei Augenbewegungen.

Sonnenbrillen und Sportbrillen als Gleitsichtbrille ausgestattet

Auch optisch können sich High-Tech-Gleitsichtbrillen sehen lassen, denn sie können dank modernster Technik in nahezu jedes Fashion-Brillenmodell eingearbeitet werden. Dabei geht der Trend zu immer leichteren, dünneren und ästhetischeren Kunststoffgläsern. „Gläser mit unterschiedlichen Sehbereichen lassen sich heute schon in kleine, dezente Fassungen einarbeiten. Auch Sonnenbrillen und Sportbrillen können mit Gleitsichtgläsern ausgestattet werden“, erläutert Bundesinnungsmeister Gumpelmayer.

Bei Österreichs Augenoptikermeistern finden vom 1. bis 31. Dezember 2010 „Gleitsichtbrillen-Beratungswochen“ statt. Dabei wird genau auf die individuellen Bedürfnisse jedes Brillenträgers eingegangen und das für ihn optimale High-Tech-Gleitsichtglas ermittelt.

Eine Information von der Bundesinnung der Gesundheitsberufe, Branchenzweig Augenoptik.

Alle Aussendungen der Bundesinnung – Übersicht


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