80 Prozent der Stürze auf Pisten durch schlechtes Sehen

  • Visuelle Wahrnehmung bei Geschwindigkeit-Sportarten sehr wichtig
  • Wer schlecht sieht, erkennt Gefahrenquellen zu spät
  • Erhöhte Verletzungs- und Unfallgefahr auch für Dritte
  • Österreichs Augenoptiker appellieren an Verantwortung und Vernunft der Wintersportler

Skifahren und Snowboarden zählen zu den beliebtesten Wintersportarten. Wenn aufgrund von hervorragenden Schnee- und Pistenverhältnissen der Lockruf der Berge ertönt, fällt es Wintersportfreaks besonders schwer, diesem zu widerstehen. Doch Achtung: Selbst wer sein Gerät gut beherrscht, sollte auch darauf achten, gut zu sehen. Denn 80 Prozent der Stürze auf den Pisten ohne Fremdbeteiligung sind auf Seh- und Wahrnehmungsfehler, verbunden mit einem Fahrfehler, zurückzuführen.

Weltmeisterin beim Snowboarden
Auch für Manuela Riegler, zweifache Gesamtweltcupsiegerin und
Weltmeisterin im Snowboarden, ist gutes Sehen auf der Piste sehr wichtig.

„Die visuelle Wahrnehmung ist gerade beim Skifahren und Snowboarden sehr wichtig. Denn es sind Sportarten, die mit Geschwindigkeit verbunden sind. Wer schlecht sieht, erkennt potentielle Gefahrenquellen oft erst viel zu spät und kann dann nicht mehr rechtzeitig reagieren“, informiert Peter Gumpelmayer, Bundesinnungs-meister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker.

4 von 5 Fehlsichtigen schlecht sehend im Wintersport unterwegs

Nur jeder fünfte Fehlsichtige verwendet laut einer aktuellen Studie des Marktforschungs-instituts Spectra bei der Ausübung eines Sports eine Brille oder Kontaktlinse. „Das bedeutet, 80 Prozent der Fehlsichtigen jagen so zu sagen im Blindflug über die Piste“, warnt Gumpelmayer und appelliert an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Wintersportler sich selbst und Dritten gegenüber. „Oft wissen diese gar nicht, dass ihre Sehschärfe unzureichend ist. Denn Fehlsichtigkeiten entwickeln sich meist über Jahre hinweg und werden von den Betroffenen häufig erst sehr spät erkannt oder auch gerne verdrängt“, weiß Bundesinnungsmeister Gumpelmayer und rät allen Sportlern, die Sehleistung regelmäßig beim Augenoptikermeister oder Augenarzt überprüfen zu lassen.

Sonnenbrillen und Sportbrillen als Gleitsichtbrille ausgestattet

Gerade beim Skifahren und Snowboarden stellen plötzlich wechselnde Schnee- oder Lichtverhältnisse sowie kontrastarme Sichtbedingungen (Nebel, Schneefall) sehr hohe Anforderungen an die visuelle Leistungsfähigkeit und die Aufmerksamkeit der Sportler. Wer schlecht sieht, ermüdet zudem schneller, übersieht Bodenunebenheiten und kann auch Entfernungen nicht richtig einschätzen. Österreichs Augenoptikermeister bieten eine große Auswahl an Sportbrillen, die auch mit optischen Gläsern ausgestattet werden können. Sie schützen das Auge vor UV-Strahlen sowie Zugluft und ermöglichen vor allem ein kontrastreiches Sehen.

Eine Information von der Bundesinnung der Gesundheitsberufe, Branchenzweig Augenoptik.

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