26.11.2001
KURIER
Unabhängige Tageszeitung
für Österreich
Wieso Zahnpasta
kein Sonnenschutz ist
Wie die UV-Gefahr für Augen und Haut
wirkungsvoll verringert werden kann
...Schnee reflektiert 80 Prozent des UV-Lichts, der Sand
am Strand nur 20 Prozent. Selbst bei starker Bewölkung oder Nebel
dringen immer noch 50 Prozent der UV-Strahlen durch.
Wer sich neue Sonnen- oder Skibrillen kauft, sollte darauf achten,
dass sie einen 100-prozentigen UVA- und UVB-Schutz bieten. Berghold:
" Die Färbung des Glases lässt keinen Rückschluss
auf die UV-Dichte zu."
Optikermeister Harald Belyus: "Ein komplett weißes
Glas kann einen sehr guten UV-Schutz bieten und ein braunes Glas extrem
durchlässig sein." Besonders bei Billigprodukten würden
Pickerln mit Aufschriften wie "100% UV-Schutz" keine Sicherheit
gewähleisten.
Herkömmliche Sonnenbrillen sind nur bedingt für den
Sport geeignet, weil sie nicht stoß- und schlagfest sind: "Am
besten sind Sportsonnenbrillen mit oder ohne optischer Korrektur aus
splitterfreiem Kunststoffglas."...
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