Irina R.:*
Hallo!
Ich hatte bis dato eine Gleitsichtbrille. Werte: R sph -0,5; L sph -2,25 cyl +1,25 A 35 Grad.
Nachdem ich trotz Brille das Gefühl hatte, nicht mehr gut zu sehen begab ich mich zum Augenarzt. Die erste Reaktion war, dass meine Brille Topfen sei & sich mein Astigmatismus verschlechtert hat.
Der Augenarzt bestellte mich in der Folge weitere zwei Male in die Ordination um Brillen zu testen.
Beim ersten der beiden Termine wurde eine Brille getestet, die dem Wert meines Astigmatismus entsprechen sollte. Nur ich sah damit total unscharf. In der Folge durfte ich eine zweite Brille testen, auch diese war nicht optimal.
Bei meinem letzten Termin wurde nun der Arzt (gleiche Ordination, anderer Arzt) gewechselt. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er mir zuhörte und ich bekam eine Brille mit folgenden Werten verordnet: R sph -0,75, cyl +0,25, Achse Tabo 150; L sph -1,25, cyl +1,25, Achse Tabo 030.
Aus den Werten sehe ich, dass sich meine Kurzsichtigkeit links verbessert haben muss. Ich habe meine Brille vor dem Augenarzttermin immer getragen und nie Kopfweh oder sonstige Beschwerden gehabt. Mein linkes Auge, mit dem ich trotz Brille sehr schlecht sah, soll sich nun lt. Augenarzt in der Kurzsichtigkeit verbessert haben. Und diese Diagnose soll richtig sein, obwohl ich wenn ich die Brille abnehme links kaum etwas scharf erkenne (mit Brille jedoch schon)?
Kann das sein?
OPTIKER ONLINE: Leider kommt es vor, dass bei verschiedenen Messungen unterschiedliche Ergebnisse herauskommen können.
Sehr geehrte Frau R.!*
Allerdings erscheint eine Schwankung von einer Dioptrien doch ein wenig hoch.
Ich würde mir vor Anfertigung der Brille die Werte direkt beim betreffenden Optiker oder Optometristen anmessen lassen. Dann ist der Anfertiger zugleich der Stärkenbestimmer und übernimmt im Regelfall gerne die Verträglichkeitsgarantie.
*Nachname des Leserbriefschreibers der Redaktion bekannt