Carolin H.:*
Hallo,
ich habe vor einigen Tagen eine neue Brille bekommen, an die ich mich nicht recht gewöhnen kann.
Beim Vergleich mit dem Brillenpass meiner älteren Brille habe ich Abweichungen festgestellt, die ich mir nicht erklären kann. Allerdings bin ich natürlich blutiger Laie :)
Die Werte:
Alte Brille (von August 2006)
Rechts: Sph: -0.25; Cyl: -0.50; A 12°
Links: Sph: 0.00; Cyl: -1.25; A 180°
Neue Brille (von März 2008)
Rechts: Sph: +0,25; Cyl: -0.75; A 0°
Links: Sph: +0,5; Cyl: -0.75; A 0°
Beide Brillen wurden beim Optiker - wenn auch bei zwei verschiedenen - ausgemessen.
Außerdem hatte ich beim Ausmessen der neuen Brille die alte dabei, weshalb die Abweichung doch eigentlich hätte ersichtlich sein müssen?
Meine Frage:
Ist die Veränderung dieser Werte realistisch oder muss sich einer der beiden Optiker grob vermessen haben?
Ich bin übrigens 26 Jahre alt.
Vielen Dank und viele Grüße,
Carolin
OPTIKER ONLINE: Ich würde Ihnen raten nochmals zu Ihrem Optiker, der die Brillenwerte ermittelt hat zu gehen und ihm/ihr genau zu schildern, was für Phänomene mit der neuen Brille auftreten. Beschreiben Sie genau in welchen Seh-Situationen und in welchen Entfernungen Sie die Brille als unangenehm empfinden.
Sehr geehrte Frau H.!*
Rechts ist die Stärke der Brille wirklich nur unwesentlich anders als bei Ihrer alten Brille, Links ist die Abweichung aber doch erheblich. Das muss nicht heissen, dass der Wert automatisch falsch ist, denn Ihre Augen können sich durchaus innerhalb von 2 Jahren um einen solchen Betrag ändern.
Es ist möglich, dass Sie nach kurzer Eingewöhnungszeit gut mit der neuen Stärke zurechtkommen - jedoch sollte man doch überprüfen, ob der Wert nicht etwas zu hoch ist. Das wird im Rahmen einer kurzen Kontrolle im Refraktions-Raum sicherlich gerne gemacht.

Oliver Svadlenak beantwortet.
*Nachname des Leserbriefschreibers der Redaktion bekannt