Stefan Z.:*
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe ein Problem:
Ich war in den letzten Monaten drei mal beim Augenarzt, da ich schlecht sehe und außerdem andauernend weiße Punkte durch mein Bild laufen (schwarze Punkte ganz rechts).
Alle Augenärze haben gemeint, dass meine Augen vollkommen in Ordnung sind bis auf meine Sehstärke. Der erste Arzt war der Meinung, dass ich 0,25 Dpt habe, der Zweite, dass ich 2,00 Dpt habe und der Dritte, dass ich 0,75 dpt habe. Alle Ärze haben außerdem unterschiedliche Gründe für das Sehen von den weißen Punkten gefunden. Das ich schlecht in der Entfernung sehe merke ich selber.
Meine Fragen:
Wie genau ist die Sehstärkenbestimmung beim Optiker (100 Prozentig?)?
Wissen Sie vielleicht ob die weißen Punkte und andere Sehstörungen durch die Fehlsichtigkeit entstehen können? (habe außerdem oft Kopfweh und leichte Augenschmerzen)
Muss ich mich beim Optiker anmelden? Kostet die Sehstärkenbestimmung etwas?
Ich freue mich auf Ihre Antwort!
OPTIKER ONLINE: Wenn Sie bei verschiedenen Augenuntersuchungen verschiedene Ergebnisse bekommen, kann das mehrere Ursachen haben. Einerseits kann es von Ihrer Tagesverfassung (Konzentration), andererseits auch von der Genauigkeit der Untersuchung abhängen.
Sehr geehrter Herr Z.!*
Ihrer Schilderung zur Folge dürfte es sich bei den Werten 0,25dpt und 0,75dpt um eine Fernkorrektur handeln. Bei den 2,00dpt handelt es sich wahrscheinlich um eine Lesebrille. Dadurch könnten die relativ großen Unterschiede erklärt werden.
Eine seriöse Aussage über Ihre "weißen Punkte" kann man natürlich nicht via Internet geben, da es hierzu doch einer genauen Augenuntersuchung bedarf.
Zu Ihrer Frage, ob die Sehstärkenbestimmung beim Optiker 100prozentig ist, kann ich Ihnen nur empfehlen, sich an einen Fachoptiker Ihres Vertrauens zu wenden. Es gibt sehr viele Fachoptiker, welche sich auf die Augenglasbestimmung spezialisiert haben. Bei solchen Kollegen wäre es sicherlich ratsam, sich einen Termin geben zu lassen. Die Kosten der Sehstärkenbestimmung hängen natürlich von Aufwand und Dauer der Untersuchung ab.
Dieter Medvey beantwortet.
*Nachname des Leserbriefschreibers der Redaktion bekannt