Uwe K.:*
Guten Tag,
vor 2 Jahren bekam ich laut Angaben auf der Rechnung folgende Brille von meinem lokalen Optiker: Rechts +1,00 -0,50 40° und links +1,00 -0,25 86°
Vor zwei Wochen machte ich jetzt einen Sehtest bei selben Optiker mit folgendem Ergebnis: Rechts: +1,25 -0,75 50° und links +0,75 -0,25 135° Add 1,25 Visus r/l 1,0- Empfehlung: unbedingt Lesebrille anschaffen, besser wäre noch eine Gleitsichtbrille
Ein weiterer Sehtest bei einer großen Optikerkette ergab gestern folgende Werte: Rechts +1,0 -0,5 55° und links +1,25 -0,25 85° Add 0,5 Visus 0,8 Empfelung: Gleitsichtbrille noch länger nicht notwendig, Lesebrille nur bei Verschlechterung, am Besten bisherige Brille weiterbenützen
Meine beiden Fragen:
1.Widersprechen oder bestätigen sich die Ergebnisse der beiden aktuellen Tests?
2.Können Sie eine unverbindliche Empfehlung aufgrunde der gemessenen Werte abgeben bzw. soll ich mich eher vom Augenarzt beraten lassen?
Vielen dank für Ihre Hilfe im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Karberti (Jahrgang 1970)
OPTIKER ONLINE: Aufgrund der Werte (die alle im normalen Tages-Schwankungsbereich liegen) ist vermutlich eine Lesebrille bei längerer Naharbeit von Nutzen. Gleitsichtbrille nur wenn Sie eine Belastung der Augen auch beim Blick in die Ferne verspüren - also z.B. beim nächtlichen Autofahren.
Sehr geehrter Herr K.!*
Vermutlich ist es dafür aber noch etwas zu früh.
Als Lesebrille kommt auch eine sogenannte "Nahkomfort-Brille" in Frage, die durch einen erhöhten Tiefenschärfenbereich nicht nur zum Lesen sondern auch für mittlere Distanzen am Arbeitsplatz / Hobby besser zu gebrauchen ist.
Oliver Svadlenak beantwortet.
*Nachname des Leserbriefschreibers der Redaktion bekannt