Leserbriefe

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Fernbrille mit geringen Wetren zusätzlich zur Lesebrille
 
 
Thomas B.:
Sehr geehrtes Optiker Team,

ich war vor drei Wochen beim Optiker und habe mir meine erste Brille, eine Lesebrille, anfertigen lassen (ich bin 46 Jahre alt). Hierbei wurde eine leichte Hornhautverkrümmung festgestellt. Meine Werte (Fernwerte) sind Sph. L -0,25, Cyl. -0,75, Achse 9 und R -0,25, Cyl. -0,5, Achse 159, Visus 100.
Nach Aussage des Optikers reicht eine Lesebrille. Mit den Werten bräuchte ich auf keinen Fall eine Fernbrille, da ich einen Visus von 100 erreiche, meinte er.
Nun ist es so das ich seit ich die Lesebrille trage das Gefühl habe auch ohne Brille, d.h. im mittleren bis weit entfernten Bereich weniger scharf zu sehen bzw. mich mehr anstrengen zu müssen. Zudem habe ich beim Blick durch die Meßbrille des Optikers einen leichten Schärfezuwachs wargenommen.
Würde eine zusätzliche Brille für die Ferne etwas bringen, oder wäre das bei -0,25 dpt und Visus 100 nutzlos?
Viele Grüße
Thomas
 

Optiker Online! RedakteurIn:
Sehr geehrter Herr B.!

Wenn es für sie subjektiv eine Verbesserung bringt sollten sie das mit ihrem Optiker noch einmal besprechen. Es ist durchaus keine Seltenheit, dass 100% Sehleistung als unbefriedigend empfunden werden wenn man mehr sehen könnte. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, Fahrten in der Nacht od. dgl. würde ihnen diese Korrektur sicherlich eine Verbesserung bringen. Im Detail sollten sie sich die Unterschiede von Ihrem Optiker noch einmal zeigen lassen.

   Mario Teufl, MSc
Dieser Leserbrief wurde von Optikermeister, Optometrist und Master of Science (Klinische Optometrie)
Mario Teufl, MSc beantwortet.

 
 
 
 
*Nachname des Leserbriefschreibers der Redaktion bekannt
  
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