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Internet-Service der Fachoptiker: Checkliste
und ergonomische Tipps zum Bildschirmarbeitsplatz
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Richtiger Augenabstand zum Monitor ist wichtig
Achtung: Internet-Surfen kann
Sehkraft schwächen
Wer häufig im Internet surft
oder am Bildschirm arbeitet, muss mit Beeinträchtigungen der Sehkraft
rechnen. "Besonders Personen mit bereits vorhandener Sehschwäche
sollten überprüfen lassen, ob sie eine spezielle Bildschirmbrille
benötigen," meint Dr. Klaus-Peter Janner, Optikermeister in Mistelbach. Janner
empfiehlt allen PC-Benützern, ihre Sehleistung regelmäßig
in halbjährlichen Abständen beim Augenarzt oder Fachoptiker
überprüfen zu lassen. Eine Bildschirmbrille ist nicht vergleichbar
mit einer Lesebrille, Gleitsichtbrille oder anderen Korrekturbrillen, sondern
muss optimal für die PC-Tätigkeit
geeignet sein. Die österreichischen
Fachoptiker bieten unter der Internet-Adresse http://www.optiker.at/infos/info012.htm
ein praktisches online-Service: Eine persönliche Bildschirmarbeitsplatz-Checkliste
kann aus dem Internet ausgedruckt oder abgespeichert werden und ist eine
wertvolle Unterlage für die Augenuntersuchung. "Da sich immer mehr
Menschen mit dem PC befassen, wird die Bildschirmbrille bald ebenso gängig
wie die Lesebrille sein," prognostiziert Dr. Janner. Die richtige Bildschirmbrille
ist entspiegelt, nicht getönt und muss genau auf die Arbeitsdistanz
zu Bildschirm und Vorlagen sowie auf die individuellen Befunde des Trägers
abgestimmt sein.
Auf ihrer Homepage geben die Fachoptiker
auch wichtige Tipps und Hinweise für den optimalen Bildschirmarbeitsplatz.
So werden als Beleuchtung idealerweise Tageslicht oder diffus strahlende
Rasterleuchten empfohlen. Zu intensives Licht erschwert das Sehen, während
zu wenig Licht die Sehschärfe vermindert. Fenster hinter dem Arbeitsplatz
verursachen störende Reflexionen auf
dem Monitor. Der optimale Abstand
der Augen vom Bildschirm beträgt zwischen 45 und 75 Zentimeter. Auch
die Wahl ausreichend großer Schriftarten spielt eine Rolle für
den Sehkomfort am PC. |