Österreichs Optikermeister starten Brillenservice-Aktion

  • Kostenloser Brillenservice vom 1. Jänner bis 28. Februar 2005
  • Rund 80 % der Fehlsichtigen müssen ab 1. Jänner 2005 auf einen Kassenzuschuss zwischen 6 und 15 Euro verzichten

Mit speziellen Angeboten werden die Fachoptiker 2005 bei ihren Kunden den erhöhten Selbstbehalt bei Sehbehelfen, der ab Jahresbeginn in Kraft tritt, kompensieren. So läuft vom 1. Jänner bis 28. Februar 2005 österreichweit eine kostenlose Brillenservice-Aktion. Darin enthalten sind die Wartung der Brillen inklusive Funktionsüberprüfung und Ultraschall-Reinigung. Auch der korrekte anatomische Sitz der Brille und die Brillenglasstärke werden kontrolliert. „Eine Brille muss, wenn sie ihren Zweck erfüllen soll, optimal sitzen und einen scharfen Durchblick gewährleisten. Es ist vor allem wichtig, dass die Stärke der Brillengläser mit der tatsächlichen Fehlsichtigkeit übereinstimmt und die Augen genau durch den optischen Glasmittelpunkt blicken. Das heißt die Brillengläser müssen exakt zentriert sein“, erläutert Komm.-Rat Gerhard Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker. Zusätzlich zum Brillenservice führen Österreichs Optikermeister selbstverständlich auch Sehschärfeprüfungen (Ermittlung des Korrektionsbedarfs) durch und halten im Aktionszeitraum individuelle Angebote rund um´s Sehen in den Geschäften bereit.

Brillenservice

Gschweidl verweist darauf, dass die Reform des Gesundheitswesens nun doch nicht so dramatisch ausgefallen sei, wie ursprünglich geplant. „Rund 80 Prozent der Fehlsichtigen, nämlich jene, die eine Einstärkenbrille benötigen, müssen allerdings künftig auf einen Krankenkassenzuschuss zwischen sechs und 15 Euro verzichten“, so Gschweidl.


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